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Engpass im Osten Münchens verhindern

May 6, 2016

S-Bahn Bündnis Ost fordert Nachbesserungen im Bundesverkehrswegeplan 2030 (only German)

Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl übergab als einer der Sprecher des S-Bahn Bündnis Ost zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Florian Hahn eine Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 persönlich an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Das Bündnis kämpft für einen viergleisigen Ausbau der S2-Ost zwischen München-Riem und Markt Schwaben inklusive Anbindung der Messe München. Damit reagiert der Zusammenschluss auf einen drohenden Engpass auf diesem Streckenabschnitt, wenn die Bahnstrecke München – Mühldorf – Freilassing nur ab Markt Schwaben ausgebaut wird. Verkehrsminister Dobrindt sagte Böltl in Berlin zu, dass diese Flaschenhals-Situation durch sein Haus für die zweite Vorlage des BVWP 2030 nun dezidiert untersucht wird.

Takt auf Linie S2 schon heute höchst labil
Die Bürgerinnen und Bürger konnten am BVWP 2030 mitwirken. Maximilian Böltl, Erster Bürgermeister der Gemeinde Kirchheim bei München und einer der drei Sprecher des S-Bahn Bündnis Ost, erklärt: „Als eine der Anrainergemeinden der Bahnstrecke kennen wir den dringenden Verbesserungsbedarf aus allernächster Nähe. Der S-Bahn-Takt auf der Linie S2 ist in Spitzenzeiten schon jetzt sehr labil. Gäbe es einen Ausbau nur ab Markt Schwaben, bekommen wir an den Stationen Riem/Dornach, Heimstetten, Grub und Poing einen Flaschenhals.“

Engpass unbedingt vermeiden
In der aktuellen Fassung des BVWP 2030 ist der vierspurige Ausbau der S-Bahnlinie 2 zwischen München-Riem und Markt Schwaben noch nicht enthalten. Damit wird ein bestehender Engpass verschärft. Die beiden anderen Bündnissprecher Landrat Robert Niedergesäß und Messechef Klaus Dittrich wissen um die wirtschaftliche Tragweite: „Für die Messe München ist der vierspurige Ausbau der S-Bahn Ausbau mit einer Anbindung an unsere Gelände ebenfalls enorm wichtig“, erklärt Messechef Klaus Dittrich: „Damit wird der Straßenverkehr bei großen Messen spürbar entlastet. Außerdem wird damit die Anbindung an den Flughafen und in die Region endlich verbessert.“ Das nütze den Gästen der Messe und genauso der Wirtschaft und den Beherbungsbetrieben in der Region.

Taktverdichtung bereits jetzt ausgeschlossen
Mit dem BVWP 2030 sollen Engpässe beseitigt werden. Alle Möglichkeiten sind ausgeschöpft, um den Schienenverkehr auf den bestehenden zwei Gleisen zu verdichten. Bei der Strecke zwischen München-Riem und Markt Schwaben stellt das Ministerium selbst eine Verschlechterung fest, wenn lediglich östlich davon ausgebaut wird. Eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur gelingt hier nur mit einem vierspurigen Ausbau der S-Bahn bis Markt Schwaben. „Die Zusage des Bundesverkehrsministers ist ein großer Gewinn. Durch andere Infrastrukturprojekte im süddeutschen Raum wird auch der Güterverkehr auf unserem Schienennetz im Münchner Raum deutlich mehr. Ohne Ausbau zwischen Riem und Markt Schwaben wäre der Kollaps programmiert – mit verheerenden Folgen für Pendler, Gäste und den Wirtschaftsstandort Bayern“, erklärt Landrat Robert Niedergesäß.