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78 Prozent der Generation 50plus sind online – und wollen vor allem kommunizieren

March 19, 2019

Highlights der Messe „Die 66“

  • Neue Best Ager Umfrage: Die Generation 50plus nutzt digitale Medien
  • Kommunikation und Information im Mittelpunkt
  • „Die 66“ bietet Anregungen und Tipps für das digitale Leben


Per WhatsApp mit den Kindern chatten oder sich in der Facebook-Wandergruppe neue Tourentipps holen – der Generation 50plus geht es bei der Nutzung des Internets vor allem um Austausch. Das hat eine exklusive Umfrage für die Messe „Die 66“ ergeben, die vom 3. bis 5. Mai 2019 auf dem Messegelände in München stattfindet. Besucher können sich auf diverse Anregungen und Tipps für das digitale Leben freuen.

Die Generation 50plus ist online, zumindest eine deutliche Mehrheit von 78 Prozent – wie eine Umfrage für die Messe „Die 66“ ergeben hat. Und was machen sie im Internet? Am beliebtesten ist die Nutzung der Sozialen Medien: 78 Prozent der Befragten wollen sich unter anderem über WhatsApp, Facebook oder Instagram austauschen. Viele gehen auch online, um sich zu informieren: 72 Prozent lesen, hören oder sehen gerne Nachrichten. Genauso viele recherchieren nach speziellen Fragen, suchen zum Beispiel nach einem Rezept für Rhabarberkuchen oder nach ihrem nächsten Urlaubsziel.

Mehr Nachbarschaftshilfe mit digitaler Technik
Wenn 78 Prozent der Generation 50plus im Internet unterwegs ist, wie können auch noch die restlichen 22 Prozent erreicht werden? Diese Frage hat sich auch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gestellt. Die Verantwortlichen möchten, dass alle von den technischen Entwicklungen profitieren. Dafür fördert das Ministerium unter anderem das Forschungsprojekt „Besser Leben im Alter durch digitale Lösungen“ des Technologiecampus Grafenau der Technischen Hochschule Deggendorf im Rahmen des „Digitalen Dorfs“ Bayern. Dort sollen ältere Menschen die Digitalisierung nutzbringend für sich anwenden können – zum Beispiel indem sie Plattformen nutzen, die digitale Nachbarschaftshilfe anbieten, wie Mitfahrmöglichkeiten oder Einkaufsdienste.

Oft fehlt älteren Menschen die nötige Unterstützung beim Umgang mit Smartphone oder Tablet. „Die Kinder wohnen weit weg oder sagen 'gib mal her, ich richte dir das schnell ein'“, erklärt Caritaswissenschaftler Dietmar Jakob vom Forschungsprojekt. Deshalb werden jetzt in den beiden bayerischen Modellgemeinden Mauth-Finsterau und Frauenau im Rahmen des Projekts zweistündige Kurse angeboten. Die Themen unter anderem: „Schnelle Nachrichten per E-Mail oder WhatsApp“ sowie „Keine Angst vor Online-Banking“. Ergänzt werden die Schulungen durch digitale Sprechstunden, in denen zusätzlich Fragen beantwortet werden.

Wissenschaftler Jakob freut sich über den Zuspruch: „Die Sprechstunden werden gut genutzt, auch, um Kontakte zu knüpfen, Gleichaltrige zu treffen und sich untereinander auszutauschen“, erzählt er. Ziel sei es, das Angebot später auf andere Gemeinden auszuweiten. Mehr zu dem Projekt erzählt Dietmar Jakob in seinem Vortrag „Digitalisierung im Alter – das geht?! Profitieren Sie von den neuen Technologien“ (Sonntag, 5. Mai, 13:30 – 14:00 Uhr, Vortragsraum Leben 1, Halle A6). Zudem bietet das Bayerische Staatsministerium an allen drei Messetagen kostenfreie Sprechstunden zum Umgang mit digitalen Medien (Halle A5, Stand 401).

Sicher im Internet unterwegs
Nicht nur mangelnde Kenntnisse und fehlende Unterstützung halten die Menschen davon ab, digitale Technologien zu nutzen. Wie die Forschungsgruppe der Technischen Hochschule Deggendorf herausgefunden hat, ist der Hauptgrund ein anderer: die Angst vor Betrügern. Da kann Peter Knapp helfen, Mitarbeiter des Münchner Mediencenters 50plus, das rund um die Themen Computer und neue Medien schult. „Sicher im Internet unterwegs“ heißt der Vortrag, den er auf der Messe für den regionalen Telekommunikationsanbieter M-net hält (Samstag, 4. Mai, 12:00 – 12:30 Uhr, Vortragsraum Wissen 1, Halle A6).

Schnelle und einfache Bedienung, Helfer schalten sich zu
Damit das Surfen nicht nur sicher ist, sondern auch Spaß macht, gibt es Smartphones mit größeren Tasten, klarerem Klang und höherem optischen Kontrast. Anbieter wie Doro Deutschland (Halle A6, Stand 323) konzentrieren sich auf Produkte und Dienstleistungen, die es älteren Menschen erleichtert, sich auszutauschen. „Der Bedarf an Kommunikationsmitteln, die schnell und einfach zu bedienen sind, steigt“, sagt Attila Civelek, zuständiger Marketing-Manager für Doro Deutschland. Da die eigenen Kinder oft weit weg wohnen und nicht so schnell helfen können, bietet Doro auch eine Software an, die berechtigten Personen ermöglicht, bei Bedarf an einem anderen Ort auf Computer oder Smartphones zuzugreifen und zu helfen. Doro-Mitarbeiter Civelek: „Lösungen, die einfache Hilfe aus der Ferne ermöglichen, werden immer wichtiger.“

Derart gut versorgt, kann man sich als Nutzer unbeschwert mit dem beschäftigen, was das Internet so bietet: „Die digitale Welt in jeder Lebensphase“ heißt eine Diskussionsrunde, moderiert von Tatjana Blobel, Redaktionsleiterin des Magazins „Brigitte WIR“. Es geht um Fragen wie: Was bedeutet es, aktiv am digitalen Leben teilzunehmen? Welche Plattformen gibt es, um neue Kontakte zu finden? (Freitag, 3. Mai um 11:30 Uhr, Kulturlounge, Eingang Ost).